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economiesuisse

13. Januar 2016
Text: 

Kaum ein anderes bildungspolitisches Thema hat die Schweiz in den letzten Jahren derart bewegt wie die Diskussion um den Lehrplan 21. Die neue Richtschnur für die Lehrpläne der 21 deutschsprachigen Kantone ist ein Spiegelbild der immer breiteren Anforderungen an eine moderne Volksschule. Aus Sicht der Wirtschaft ist es einerseits besonders wichtig, dass den grundlegenden Kulturkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen im Unterricht zentrale Bedeutung zukommt. Andererseits darf auch die Vermittlung eines ökonomischen Grundverständnisses nicht zu kurz kommen. Zentrale Zielsetzungen der Volksschule sind das Erreichen der Anschlussfähigkeit nach der obligatorischen Schulzeit und die Fähigkeit, später ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Entsprechend soll sich ein beruflicher Erfolg bei entsprechenden Kompetenzen und Leistungen einstellen. Die nach der Konsultationsphase vorgenommenen Verbesserungen am Lehrplan 21 gehen in die richtige Richtung.

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Testimonial: 

Der LP21 ist eine sinnvolle Sache. Er hat zum Ziel, die gemeinsame Entwicklung von Lehrmitteln und Lehrplänen sowie die Mobilität von Familien mit schulpflichtigen Kindern zu vereinfachen, wichtige Grundlagen für die Leistungsmessung zu schaffen und die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen inhaltlich zu harmonisieren. Das sind sehr wohlgesetzte Ziele, die in keinem Widerspruch stehen zur kantonalen – und zu respektierenden – Bildungshoheit.

Name der Person: 
Dr. Stefan Vannoni, economiesuisse, Stv. Leiter allgemeine Wirtschaftspolitik & Bildung
Reihenfolge: 
6
Foto der Person: