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Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH)

12. Januar 2016
Text: 

Der Lehrplan 21, der von der D-EDK in der 3. Version zu Handen der Kantone frei gegeben wurde, bringt zum ersten Mal einen gemeinsamen Lehrplan für die Deutschschweiz. Das ist ein bildungspolitisch bedeutsamer Meilenstein für die deutsche Schweiz. In der Überarbeitung wurden wesentliche Forderungen aus der Lehrerschaft berücksichtigt. Der LCH begrüsst daher die Freigabe an die Kantone, die nun in einer doppelten Verantwortung stehen. (…) Dieser Auftrag (der Koordination) ist aber erst erfüllt, wenn die 21 Kantone der D-EDK den jetzt vorliegenden Lehrplan 21 vollständig übernehmen und ihn in Kraft setzen. Kantonale Alleingänge oder Abseitsstehen machen keinen Sinn, weil der Verfassungsauftrag für alle Kantone gilt. Zwar sind kantonale Anpassungen ausdrücklich vorgesehen und auch sinnvoll. Genauso wichtig ist aber auch eine koordinierte Weiterentwicklung des neuen Lehrplans durch die D-EDK in den kommenden Jahren, um die Zielharmonisierung nicht zu gefährden.

Vollständiger Text der Medienmitteilung des LCH

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Testimonial: 

Der Lehrplan 21 ist ein Kompass, der den Lehrpersonen hilft, den Unterricht auf dem richtigen Kurs zu halten. Die detaillierten Kompetenzbeschreibungen sind dabei insbesondere für die Lehrmittelproduzenten ein willkommenes Orientierungsinstrument. Am Wichtigsten sind aber selbstbewusste und motivierte Lehrpersonen, die den neuen Lehrplan in guten Unterricht umzusetzen vermögen. Da jede Klasse verschieden zusammengesetzt ist und die Lernenden unterschiedliche Bedürfnisse haben, benötigen Lehrpersonen für eine gelingende Umsetzung dieses Lehrplan auch weiterhin eine grosse Methodenfreiheit und genügend zeitliche Ressourcen.

Name der Person: 
Beat W. Zemp, Zentralpräsident LCH
Reihenfolge: 
1
Foto der Person: